Ratgeber

Unser Ratgeber

Es kann ein langsamer Prozess sein, aber auch ganz plötzlich passieren, dass Sie oder Ihre Angehörigen nicht mehr in der Lage sind, ohne Unterstützung zu leben.

In diesem Moment kommt eine große Welle von Entscheidungen und vor allem Fragen auf Sie zu.Wichtig ist, dass Sie in dieser Situation nicht auf sich allein gestellt sind.

Wir bieten Ihnen Informationen, Unterstützung und konkrete Angebote!

24 Stunden Beratung

Die Zahl der älteren Menschen, die in unserer Gesellschaft leben, wird immer größer. Viele bleiben bis ins hohe Alter fit und mobil. Doch tritt der Fall ein, dass ein Angehöriger pflegebedürftig wird, stehen viele Menschen plötzlich und unerwartet vor dieser Situation. Es stellen sich Unmengen von Fragen und viele schwierige Entscheidungen müssen getroffen werden. Wir, die AWO im Rhein-Erft-Kreis und im Kreis Euskirchen, stehen für alle Ihre Fragen rund um das Thema Alter und Pflege gern zur Verfügung.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Telefon: 0800 – 799 6000

Wir bieten Ihnen:

  • Pflege in einem Seniorenzentrum
  • Häusliche Pflege
  • Betreutes Wohnen
  • Kurzzeit- u. Verhinderungspflege
  • Familienhilfe
  • Fahrbarer Mittagstisch
  • Vermittlung von Hausnotrufgeräten
  • Behindertenbetreuung
  • Individuelle Hilfeplanung
  • Pflegekurse für pflegende Angehörige
  • Darstellung und Berechnung von Finanzierungsmöglichkeiten
  • Informationsveranstaltungen für Angehörige und Betroffene

Die kostenlose Servicenummer: 0800 – 799 6000
Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Die ersten Schritte

Wenn Sie oder ein Angehöriger Unterstützung im Alltag benötigen oder plötzlich pflegebedürftig geworden sind, kommen die unten aufgeführten Schritte auf Sie zu. Bei allen gilt: Sie können sich gerne als erstes mit uns in Verbindung setzen unter der kostenlosen Servicenummer 0800-799 6000.

 

Schritt 1

Setzen Sie sich mit der Krankenkasse in Verbindung und beantragen Sie eine Pflegeleistung. Den Antrag auf Pflegeleistung kann sowohl die versicherte Person, als auch eine bevollmächtigte Person ausstellen.

 

Schritt 2

Die Krankenkasse wird nun den Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) beauftragen, welcher zu Ihnen (bzw. Ihrem Angehörigen kommt) und den Grad der Pflegebedürftigkeit prüft.

 

Schritt 3

Nun kommt der Begutachtungstermin mit dem zuständigen Arzt des MDK. Zu diesem Termin sollten vorhandene Krankenunterlagen (Pflegetagebücher, Unterlagen des Hausarztes, etc.) mitgebracht werden. Der Arzt des MDK wird nun ein Gutachten anfertigen, welches den Zeitaufwand zur Verrichtung der Pflege des Pflegebedürftigen zusammenfasst und stellt ebenfalls einen Pflegeplan auf.

 

Schritt 4

Anhand des Gutachtens des MDK wird dem Pflegebedürftigen von seiner Krankenkasse nun eine Pflegestufe zugeteilt und der Antrag geht an Sie zurück. Wenn Sie den Antrag zurückerhalten haben, sollten Sie sich für eine Pflegeart entscheiden. Gerne helfen wir Ihnen bei der Entscheidung, was möglich ist und was das Beste für Sie ist. Rufen Sie uns einfach an unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-799 6000.

Wir bieten Ihnen die

  • die sog. Stationäre Pflege (Wohnen und Leben in einem unserer Seniorenzentren)
  • die Haus- und Familienpflege (Wir kommen zu Ihnen nach Hause)
  • die Kurzzeitpflege (Pflege für einen Zeitraum von einigen Tagen bis zu mehreren Wochen)
  • die Tagespflege (Tagsüber in einem unserer Seniorenzentren und nachts zu Hause)
  • das Betreute Wohnen (eine eigene Wohnung in (oder in der Nähe) unserer Seniorenzentren. Hier können Sie den Service des Seniorenzentrums nutzen.

Wir wünschen Ihnen alles Gute!

Die Pflegestufen

Es gibt in Deutschland drei Pflegestufen, welche sich darin unterscheiden, wie viel Zeit am Tag für die Pflege aufgebracht werden muss. Folgendes sind die Definitionen:

 

Pflegestufe 1 – Erheblich Pflegebedürftige

Zu dieser Stufe zählen alle Pflegebedürftigen, die bei der Ernährung, der Körperpflege oder der Mobilitätmindestens einmal täglich Unterstützung benötigen, um wenigstens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren dieser Bereiche ausführen zu können und zusätzlich noch mehrmals pro Woche auf Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung angewiesen sind.

Im Tagesdurchschnitt benötigt man für diese Pflegebedürftigen etwa 90 Minuten, wo von mindestens 45 Minuten auf die Grundpflege zurückfallen müssen.

 

Pflegestufe 2 – Schwerpflegebedürftige

Zu dieser Stufe zählen alle Pflegebedürftigen, die bei der Ernährung, der Körperpflege oder der Mobilitätmindestens dreimal täglich zu unterschiedlichen Tageszeiten Unterstützung benötigen und zusätzlich noch mehrmals pro Woche auf Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung angewiesen sind.

Im Tagesdurchschnitt benötigt man für diese Pflegebedürftigen mindestens drei Stunden, wo von mindestens zwei Stunden auf die Grundpflege zurückfallen müssen.

 

Pflegestufe 3 – Schwerstpflegebedürftige

Zu dieser Stufe zählen alle Pflegebedürftigen, die bei der Ernährung, der Körperpflege oder der Mobilität täglichrund um die Uhr Unterstützung benötigen und zusätzlich noch mehrmals pro Woche auf Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung angewiesen sind.

Im Tagesdurchschnitt benötigt man für diese Pflegebedürftigen mindestens fünf Stunden, wo von mindestens vier Stunden auf die Grundpflege zurückfallen müssen.

Entlastung im Urlaub

Verreisen, wenn man pflegebedürftige Angehörige in der häuslichen Pflege hat? Viele Menschen halten dies für unmöglich. Zu unrecht, denn genau das ermöglicht die sog. Kurzzeitpflege.

Was die Kosten angeht, so haben per Gesetz pflegebedürftige Menschen, die Zuhause gepflegt werden, einen Anspruch auf bis zu 28 Tage Unterbringung in einer stationären Einrichtung (einem Seniorenzentrum). Diese Zeit kann beantragt werden, wenn die häusliche Pflege vorübergehend nicht erbracht werden kann und die teilstationäre Pflege allein nicht ausreichend ist. Gründe sind beispielsweise Urlaub oder Krankheit der pflegenden Person.

Die Kurzzeitpflege ist eine optimale Lösung zur zeitweiligen Entlastung pflegender Angehöriger. Mehr zu unserer Kurzzeitpflege finden Sie hier.

Probewohnen

Der AWO im Rhein-Erft-Kreis und im Kreis Euskirchen ist es wichtig, dass sich die Bewohner in den Seniorenzentren rund um wohlfühlen.

 

Aus diesem Grund können die Senioren unsere Häuser im so. Probewohnen »ausprobieren«. Ganz unverbindlich können Sie die für sich in Frage kommenden Häuser kennenlernen und so genau das neue Zuhause finden, das wirklich zu ihnen passt!

 

Fragen Sie gerne direkt in unseren Häusern nach! Unsere Seniorenzentren finden Sie hier.

Links

AWO Regionalverband Rhein-Erft & Euskirchen e.V.
www.awo-bm-eu.de

AWO Bezirksverband Mittelrhein e.V.
www.awo-mittelrhein.de

AWO Bundesverband e.V.
www.awo.org

Hospizvereine im Rhein-Erft-Kreis
www.hospiz-erft.de

Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V.
www.lebenshilfe-erftkreis.de

Rhein-Erft-Kreis
www.rhein-erft-kreis.de

Landschaftsverband Rheinland
www.lvr.de

IPS Institut für Pflege und Soziales gGmbH
www.ipsawo.de

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